30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl ist unsere Forderung weiterhin:

Gundremmingen: Abschalten vor dem Gau!

Denn die Erzeugung von Atomkraft ist grundsätzlich nicht beherrschbar - und der Betrieb der beiden Gundremminger Blöcke

Deshalb: Kommt zur Demo und Aktion am Kreisverkehr zwischen Gundremmingen und dem AKW am Samstag, 23.04.2016 von 13 bis 16 Uhr

Anfahrt mit dem Zug zum Bahnhof Offingen (verkehrt stündlich): Ulm Hbf ab 11:23 und 12:23 Uhr, Offingen an 11:46 und 12:46 Uhr. Von Offingen fährt ab 12 Uhr ein Shuttlebus nach Gundremmingen. Nach dem Ende der Demo fährt der Shuttlebus zurück zum Bahnhof Offingen. Zugabfahrt in Offingen 15:10, 16:10, 17:10, 18:14 Uhr, Ulm Hbf an 15:39, 16:35, 17:35, 18:39 Uhr

RednerInnen

Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bund Naturschutz in Bayern,
Raimund Kamm, Vorstand "Forum gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V."
Sylvia Kotting-Uhl, Atompolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen

Musik

Christoph Weiherer, www.weiherer.com
Tom der Wolf, www.tom-der-wolf.de
Hans Well und seine Wellbappn, www.hans-well.de

Macht mit bei der Fotoaktion: Ladet euer Foto mit eurer Forderung hoch unter:
www.abschalten-vor-dem-gau.de

Weitere Infos

www.atommuell-lager.de | www.bund-naturschutz.de

Kommt zahlreich, um unsere Forderung nach einem zügigen Atomausstieg und einer klaren Unterstützung der Energiewende durch die Politik zu unterstreichen!


Fukushima weiter außer Kontrolle

Was ist los in Fukushima?
Vor 3 Jahren, am 11.03.2011, ereignete sich ein 3-facher Super-GAU. Die zerstörten Reaktoren sowie die großen Abklingbecken für verbrauchte Spaltelemente werden weiterhin unter haarsträubenden Bedingungen mit Unmengen von Wasser von außen gekühlt. Jeden Tag entweicht radioaktives Kühlwasser in den Pazifik und gelangt so in die Nahrungskette.

Die Lage in Japan ist nicht beherrschbar!
Die geschmolzenen Reaktorkerne mit ihrer tödlichen Radioaktivität machen es bis heute fast unmöglich, dass Menschen in den Ruinen arbeiten. Der japanische Energieversorger TEPCO schickt „Wegwerfarbeiter“ in die verstrahlten Bereiche. Die Fundamente bröckeln. Es droht der Einsturz der AKW-Gebäude – mit weiteren katastrophalen Auswirkungen. Möglicherweise für die ganze Welt.

Was sind die Folgen für uns Menschen?
Schon aus Tschernobyl kennen wir die erhöhte Säuglingssterblichkeit, Schilddrüsenanomalien und Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Auch in Japan ist dies bereits sichtbar. TEPCO und die japanische Regierung leugnen dies. Sie treiben in unverantwortlicher Weise die Rückkehr der evakuierten Menschen in die verstrahlten Zonen voran.

Fukushima mahnt uns zum Handeln!
Atomkatastrophen können überall stattfinden. Heute oder morgen. Hier oder anderswo. Der Weiterbetrieb von AKWs ist auch bei uns nicht zu verantworten!
Deshalb den Atomausstieg beschleunigen – Energiewende jetzt!

Flyer Mahnwache 10.03.2014


Die Risiken des AKW Gundremmingen

Am 12.11.2013 stellte Prof. Wolfgang Renneberg seine Studie "Risiken des Betriebs des Kernkraftwerks Gundremmingen unter besonderer Berücksichtigung der beantragten Leistungserhöhung" an der Uni Augsburg vor. Das FORUM hatte sie in Auftrag gegeben. Die SWP berichtete bereits vorab darüber: SWP-Artikel

Die aktuelle Studie offenbart, dass der Betrieb des AKW hoch riskant ist. Zudem fällt das AKW Gundremmingen seit 3 Jahren mit Meldungen über undichte sog. Brennelemente auf, für die Raimund Kamm den Begriff Spaltelemente prägte. Bei der letzten Meldung hierzu, der dritten in diesem Jahr, wird darauf hingewiesen, dass der Reaktor nicht - wie bisher üblich - herunter gefahren werde. Der Reaktor sei für solche Betriebssituationen mit Filtersystemen ausgelegt. Damit wird zugegeben, dass diese Situation zur vermehrten Freisetzung von radioaktiver Strahlung führt und es bleibt unklar, wie effektiv diese Filter sind. Man scheint sich an den Zustand mit undichten Spaltelementen zu gewöhnen.

Risikostudie Prof. Renneberg | Pressemitteilung FORUM 12.11.2013



Aktionspostkarte


Flyer Gundremmingen


Pressedienst FORUM